112

Der Feuerwehr-Notruf

WO ist es passiert (Straße, Nummer)
WAS ist passiert? (Unfall, Feuer, usw.)
WIEVIELE Personen sind betroffen?
WELCHE Verletzungen?
WER ruft an?
(Name des Anrufers)
WARTEN
auf Rückfragen

Bürgertips

Bürgertipps: Brandgefahr Weinachten

Jedes Jahr wieder kommt zur Weihnachtszeit zu Bränden von Christbäumen und Adventskränzen bzw. Gestecken und daraus Folgenschweren Personen und Sachschäden.

Hier ein paar Tipps ihrer Garmischer Feuerwehr auf die sie Achten sollten!

– Am wichtigsten ist es den Adventskranz und auch den Christbaum möglichst feucht zu halten!
– Lassen Sie Adventskränze mit brennenden Kerzen nie ohne Aufsicht.
– Löschen Sie die Kerzen, wenn Sie den Raum verlassen.
– Stellen Sie Kerzen immer auf eine stand- und feuerfeste Unterlage, damit diese nicht umkippen können
– Die Sicherheitsabstände zu brennendem Material in der Umgebung, z.B. Vorhänge, Polstermöbel, usw., sind zu beachten.
– Platzieren Sie die Kerzen am Christbaum mit genügend Abstand zu den höher liegenden Ästen und zünden Sie die Kerzen immer von oben nach unten an.
– An einem ausgetrocknetem Christbaum oder Weihnachtsgesteck, sollten die Kerzen nicht mehr angezündet werden.
– Vor dem Schlafengehen oder dem Verlassender Wohnung, sind grundsätzlich alle Kerzen und alle elektrischen Beleuchtungen auszuschalten.
– Falls trotz aller Vorsicht doch ein Funke überspringen sollte, immer einen Wassereimer und einen Feuerlöscher bereitstehen haben.
– Genieren Sie sich nicht und rufen BITTE auch schon bei einem kleinen Feuer vorsichtshalber die 112 „Ihre Feuerwehr“.Bringen Sie sich selbst und alle anderen Personen in Sicherheit und schließen Sie die Türen des Brandraumes.

Tipps für Sylvester

Alle Jahre wieder kommt es leider zu leicht vermeidbaren Unfällen und Bränden in der Silvesternacht, weil mit Feuerwerkskörpern leichtsinnig umgegangen wird. Für einen guten Start ins Jahr 2009 daher einige vorbeugende Tipps ihrer  Feuerwehr:

– Beim Kauf von Feuerwerkskörpern auf das „BAM-Prüfzeichen“ achten.
Dieser Artikel wurden von der Bundesanstalt für Materialforschung geprüft und weisen daher einen verlässlichen Sicherheitsstandard auf.
– Leichtsinniges Hantieren und Verhaltensfehler beim Umgang mit Silvesterartikeln sowie „Basteleien“ führen häufig zu Bränden, aber auch zu unnötigen Unfällen. Daher immer die Gebrauchsanweisung beachten und die Artikel nicht zweckentfremden.
– Feuerwerkskörper gehören nicht in Kinderhände! Bei Jugendlichen die aufgedruckte Altersangabe beachten! Kinder unter zwölf Jahren auch beim Abbrennen von jugendfreien Kleinfeuerwerksartikeln (Klasse I-Artikel wie z.B.  Wunderkerzen) beaufsichtigen.
– Vorsicht beim Zünden von Feuerwerkskörpern! Achten Sie darauf, dass keine leicht brennende Gegenstände in der Nähe sind. Feuerwerk nie in der Hand behalten. Nur mit ausgestrecktem Arm zünden und sofort Sicherheitsabstand einnehmen. Bekleidungsstücke aus Kunststoff können leicht Feuer fangen. Schwere Verbrennungen sind leider allzu oft die Folge „Versager“ niemals ein zweites Mal zünden.
– Achten Sie darauf, dass glühende Teile von Wunderkerzen nicht mit brennenden Gegenständen in Berührung kommen.
– Die Flugbahn bzw, den Abwurf von Feuerwerkskörpern so ausrichten, dass keine Personen oder Gebäude getroffen werden. Auf Balkonen und Dachvorsprüngen gelandete, durch Dachluken, Fenster und Tore eingedrungene elektrotechnische Artikel sind jedes Jahr die Ursache für verheerende Brände.
– Achten Sie darauf, dass Dachluken, Fenster, Türen und Tore Ihres Hauses in der Silvesterabend geschlossen sind. Entfernen Sie brennbare Gegenstände von den Balkonen. Entfernen Sie Ihre Müll- und Wertstoffcontainer möglichst aus öffentlich zugänglichen Bereichen.
– Bei starkem Wind wegen eines möglichen Abdriften auf das Abbrennen von Raketen verzichten.
– Nach übermäßigem Alkoholgenuss keine Feuerwerkskörper zünden.

Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen dennoch zu einem Brand kommen, alarmieren Sie unbedingt die Feuerwehr über den Feuerwehr – Notruf 112.

Freie Fahrt für die Feuerwehr

Die zunehmende Verkehrsdichte wird mehr und mehr zu einem Problem für die Fahrer von Rettungsfahrzeugen. Obwohl mit Sondersignalen wie Blaulicht und Martinshorn ausgestattet, wird es immer schwerer, rechtzeitig die Einsatzstelle zu erreichen. Modernste Technik und die best ausgebildetste Mannschaft kann nicht helfen, wenn sie nicht rechtzeitig zur Einsatzstelle kommt. Manche Autofahrer haben in ihrem Fahrzeug ihre Disco dabei, so dass sie die Einsatzfahrzeuge die herannahen zu spät oder sogar gar nicht bemerken. Durch Rücksichtslosigkeit oder Gedankenlosigkeit beim Parken werden wichtige Zufahrten verstellt oder die zufahrt erschwert. Bitte helfen sie mit, dass in Not geratenen unverzüglich geholfen werden kann, auch wenn die Suche nach einem Parkplatz oft einen kleinen Umweg bedeutet!
So stehen Sie der Feuerwehr nicht im Weg:
– Nicht in Feuerwehranfahrtszonen parken.
– Nie in oder vor Feuerwehrzufahrten parken.
– Beim Parken in engen Straßen noch genügend Platz ( 3,00m) für die durchfahrt von Feuerwehrfahrzeugen lassen.
– Wegen der großen Kurvenradien der Fahrzeuge, die letzten 5 m vor Straßeneinmündungen freihalten!
– Rettungsgassen für die Einsatzfahrzeuge bilden!
– Mit angemessener Geschwindigkeit an Unfallstellen vorbeifahren. ACHTUNG: Hier kommt es häufig zu schweren Folgeunfälle durch Schaulustige.
– Achten sie auf Hinweisschilder für Unterflurhydranten. ( Die mittlere Zahl gibt an, wie viele Meter sich der Hydrant links o. rechts von dem Schild entfernt befindet, die untere Zahl benennt den Abstand nach vorne).
Sehen Sie auch hier:
www.adac.de/ADAC_vor_Ort/Niedersachsen_Sachsen_Anhalt/Verkehr_Technik/Medien/blaulicht_martinshorn/default.asp?ComponentID=63120&SourcePageID=114332&TL=2

Verhalten im Brandfall.

Brand melden
– Wo brennt es?
– Was ist geschehen?
– Sind Menschen oder Tiere in Gefahr?
– Wer meldet? 2. In Sicherheit bringen
– Gefährdete Personen in Sicherheit bringen.
– Türen schließen. – Fluchtwege folgen.
– Im Brandfall keine Aufzüge benutzen.
– Nicht in den Rauch laufen.
– Wenn keine Flucht mehr möglich ist im Zimmer auf Hilfe warten. Am Fenster ( wenn möglich Straßen-seitig) bemerkbar machen.
– Wenn nötig Türen abdichten.
– Auf Anweisungen achten. 3. Löschversuche unternehmen
– Soweit ohne Gefährdung möglich 4. Feuerwehr einweisen
– Wo könnten sich noch Personen befinden.
– Ort und Lage der Brandstelle.
– Zugang der Brandstelle.
– Besondere Gefahren.

Rauchmelder Retten Leben.

Im Schlaf vom Brandrauch überrascht, hat man oft keine Möglichkeit mehr, sich in Sicherheit zu bringen. Rauchmelder können bereits geringe Mengen Brandrauch in der Raumluft wahrnehmen und somit rechtzeitig, durch einen lauten Heulton, Sie und Ihre Familie vor den Gefahren warnen. Es handelt sich dabei um kleine, batteriebetriebene Geräte, die Rauch mit Hilfe einer optisch Messzelle erkennen und mit eine lauten, durchdringenden Alarmton warnen. Löst einer der Melder aus, so geben alle anderen Geräte ebenso Alarm. Für Höhrgeschädigte gibt es Rauchmelder, die mit Rüttelkissen oder optischen Signalen kombiniert werden können. Die Montage erfordert keinen Installationsaufwand. Der batteriebetriebene Rauchmelder wird einfach an der Decke befestigt. Bringen Sie den Rauchmelder an zentralen Stellen an. Der Flur oder das Treppenhaus als Schnittstelle zwischen Wohn- und Schlafbereich eignen sich dafür am besten. Da die heißen Brandgase nach oben steigen, müssen Rauchmelder an der Decke montiert werden. Mindestschutz In mehrgeschossigen Wohnungen und Privathäusern sollte in jeder Etage ein Rauchmelder angebracht werden; jedoch wenigstens ein Rauchmelder im Flur vor dem Schlafzimmer. Optimaler Schutz Zusätzliche Rauchmelder für besondere gefährdete Bereiche wie Kinderzimmer, Arbeits- und Haushaltsraum, Keller und Küche können das System sinnvoll ergänzen. Zur Wartung und Überprüfung des Melders drücken Sie alle vier Wochen den Testknopf – das ist alles. Batteriebetriebene Geräte melden die nachlassende Batterieleistung von selbst. Rauchmelder erhalten Sie für einem Preis ab 20,- € in Baumärkten, im Elektro- und Brandschutzfachhandel. EINE INVESTITON DIE LEBEN RETTEN KANN „FEUER“

Erklärung für Kinder

WIE ENTSTEHT FEUER? in Feuer braucht drei Dinge zum Leben:
Luft ( Sauerstoff )
Wärme ( Zündtemperatur )
Brennbare Materialien
Luft enthält den für das Feuer nötigen Sauerstoff.Wärme kann von einer Kerze, Zündhölzern, Ofenplatten oder Elektrogeräten kommen.Brennbare Materialien sind beispielsweise Holz, Papier und Stroh.

FEUER LÖSCHEN

Damit ein Feuer gelöscht werden kann, muss eines dieser drei Dinge weggenommen werden.Die Feuerwehr z.B. nimmt die Zündtemperatur weg, indem sie das Feuer mit Wasser kühlt.Und wenn man über eine brennende Kerze einen Becher stülpt, entzieht man ihr die Luft.

WAS TUN WENNS BRENNT

Keine Panik – überlege ruhig und handle dann.

1.Die Feuerwehr oder Erwachsene rufen. Wenn man den Brand meldet, unbedingt die fünf W´s nennen:
WER ruft an?
WO ist es passiert?
WAS ist passiert?
WIE viele Menschen sind in Gefahr?
WARTEN auf Rückfragen der Feuerwehr?

2.In Sicherheit bringen, nicht verstecken.
Versuche, ins Freie zu kommen. Benutze nicht den Lift, denn der kann stecken bleiben. Ist im Treppenhaus Rauch, gehe in die Wohnung zurück und schließe die Tür. Ist das Zimmer verraucht, krieche am Boden zum Fenster und mach dich der Feuerwehr bemerkbar.MERKE: Die Luft ist am Boden am besten, weil Rauch immer nach oben steigt.
TIPP: Ein Rauchmelder meldet frühzeitig einen Brand und wird dadurch zum Lebensretter.

3.Türe schließen.
Feuer braucht Sauerstoff. Wenn du das brennende Haus verlässt, schließe vorher die Türen. Wohnungsschlüssel mitnehmen!Feuerlöschen ist sehr gefährlich, überlasse das den Profis von der Feuerwache. Du kennst ja unsere Nummer 112.

Grillen ohne Reue Grillen im Freien, sei es im eigenen Garten oder an einem der zahlreichen öffentlichen Grillplätze, ist ein beliebtes, gemütliches Sommervergnügen. Damit es auch so bleibt und nicht zu einer Gefahr wird, sollten

einige Regeln beachtet werden.

1. Achten Sie beim Aufstellen des Grills auf einen sicheren Stand des Gerätes und halten Sie ausreichend Abstand zu brennbaren Materialien.
2. Halten Sie genügend Abstand zum Essplatz
3. Halten Sie Kinder vom Grill fern.
4. Verwenden Sie stets nur handelsübliche Grillzünder, keinesfalls „Brandbeschleuniger“ wie Benzin oder Spiritus. Da beide Flüssigkeiten ab einer Temperatur von 20 Grad zunehmend schnell verdampfen und dieses Gemisch ist höchst brennbar ist, stehen Sie beim Anzünden plötzlich mitten in einer Dampfwolke, die blitzartig brennt. Schwere Verbrennungen sind die Folge.
5. Spritzen Sie niemals aus einer Flasche brennbare Flüssigkeiten in den Grill. Durch Rückzündung entflammt deren Inhalt sofort. Auch hier sind schwere Verbrennungen die Folge.
6. Sollte es beim Grillen zu Brandverletzungen kommen, kühlen Sie diese sofort mit viel Wasser, bis spürbare Schmerzlinderung eintritt und begeben Sie sich sofort in ärztliche Behandlung.
7. Abtropfendes Fett in die Grillkohle kann zu Flammbildungen führen und dabei sogar das Grillgut entzünden – fangen Sie es in speziellen Auffangschallen auf.
8. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie stets geeignetes Löschgerät (z.B. Feuerlöscher, gefüllter Wassereimer) bereitstellen.
9. Achten Sie bei Verwendung eines Gasgrills unbedingt darauf, dass die Anschlüsse dicht sind und der Verbindungsschlauch nicht der Hitze ausgesetzt ist. Austretendes Gas ist Brandgefährlich.
10. Grillen Sie nie in einem Raum, in dem keine Zu- und Abluftmöglichkeit besteht. Sauerstoffentzug und Kohlenmonoxidbildung bedeuten Erstickungs- und Vergiftungsgefahr.
11. Vergewissern Sie sich, dass keine Glut vom Wind verweht wird – im Hochsommer besteht höchste Waldbrandgefahr.
12. Löschen Sie die Glut nach dem Grillen mit Wasser ab.

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